Freitag 17. November 2017

Verändertes religiöses Wissens


Als das erste Gotteslob erarbeitet wurde, war viel an religiösem Grundwissen noch selbstverständlich. "Man" wusste, wie man ein Kreuzzeichen macht. "Man" wusste, wie der Rosenkranz gebetet wird. Heute kann dieses "praktische" Wissen nicht mehr selbstverständlich vorausgesetzt werden.

 

Deshalb bietet das neue Gebet- und Gesangbuch Hilfestellungen - Beispiele:

 

Wurde im "Gotteslob 1975" unter Nr. 2 "zum Kreuzzeichen" nur der Wortlaut festgehalten, erklärt das neue Gotteslob:

 

DAS KREUZZEICHEN ("Gotteslob" n. 3)

 

Beim 'großen Kreuzzeichen' berühren Fingerspitzen der rechten Hand die Stirn, die Leibmitte, dann die linke und rechte Schulter. Beim 'kleinen Kreuzzeichen' - etwa vor Beginn des Evangeliums in der Heiligen Messe - wird mit dem Daumen ein Kreuz auf Stirn, Lippen und Brust gezeichnet: mit dem Verstand, mit dem Mund bekennen, im Herzen bewahren.

 

Im Namen des Vaters

und des Sohnes

und des Heiligen Geistes.

Amen.

 

DER ROSENKRANZ

 

»Siehe "Gotteslob" n. 4,1-8 -  »Hier können Sie blättern

 

 

 

 

Ein Wort zuvor...

Wortlaut des Vorworts der österreichischen Bischöfe zum neuen Gotteslob

» mehr

"Wunschlieder"

Zum Erstellen der Auswahl der Lieder im neuen "Gotteslob" wurde erhoben, welche Lieder im bisherigen "Gotteslob"  am meisten vermisst wurden - alte und neue.

» mehr

Österreichisches Liturgisches Institut
Erzabtei St. Peter

Postfach 113
A - 5010 Salzburg
©2017 Liturgisches Institut / Medienreferat der Österreichischen Bischofskonferenz. Alle Rechte vorbehalten.
http://www.gotteslob.at/