Freitag 17. November 2017

Aufbau & Gliederung

 

Die inhaltliche Gliederung des Gebet- und Gesangbuches geht davon aus, dass menschliches Beten und Singen immer Antwort auf die Initiative Gottes ist. In diesem Sinn beginnt der Gebetsteil mit dem Hören auf Gottes Wort (» Bibelschule), der Abschnitt mit den Liedern und Gesängen mit den Psalmen.

 

Formal hat das neue Gotteslob wie das bisherige Gotteslob einen Stammteil, der allen Diözesen in Deutschland, Österreich und Bozen-Brixen gemeinsam ist. Er umfasst die Nummern 1 – 684; dem Stammteil folgt mit den Nummern 700 – 999 der Österreich-Eigenteil. Dieser Österreich-Eigenteil ersetzt nun alle diözesanen Anhänge und

Ergänzungshefte.

 

Die Zusammenführung hat sich nicht nur aus organisatorischen Gründen als Vorteilhaft erwiesen; jetzt bereichern einander die unterschiedlichen Diözesantraditionen – so etwa das Jägerstätter-Lied mit Text von Martin Winkelbauer und Melodie von Kathi Stimmer-Salzeder: GL 968 ("Der Weg zu den Quellen führt gegen den Strom").

Und doch sind die regionalen Besonderheiten entsprechend berücksichtigt: Einige Lieder sind zur Wahrung der Eigenheiten etwa in der Melodieführung nun in mehreren Melodiefassungen aufgenommen: 4 verschiedene Fassungen für Der Heiland ist erstanden (828–832) und Tauet Himmel den Gerechten (790–792).

 

Zur konkreten Gliederung des Buches: den Titelinnenseiten und dem Abkürzungsverzeichnis folgen das Vorwort der (Erz-)Bischöfe Österreichs und die Inhaltsübersicht. Beide Teile, der Stammteil und der Regionalteil für Österreich, sind in ihrer Gliederung parallel aufgebaut und gliedern sich in:

 

  1. Geistliche Impulse für das tägliche Leben
  2. Psalmen, Gesänge und Litaneien
  3. Gottesdienstliche Feiern

 

Ein Wort zuvor...

Wortlaut des Vorworts der österreichischen Bischöfe zum neuen Gotteslob

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"Wunschlieder"

Zum Erstellen der Auswahl der Lieder im neuen "Gotteslob" wurde erhoben, welche Lieder im bisherigen "Gotteslob"  am meisten vermisst wurden - alte und neue.

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